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Newsletter Dezember 2025

Themenübersicht:

  • Editorial
  • Aus dem Rat
  • Aus den Mitgliedskirchen
  • Aus den Regionalgruppen
  • Veranstaltungen
  • Aus der Geschäftsstelle
  • Videospot
 

Die erste Kerze brennt am Adventskranz. Wir beginnen uns auf das Kommen des Gottessohns vorzubereiten – in unsere Welt, in unser Leben, in unsere Beziehungen. Wie wir beim Weihnachtsputz die Dreckecken in unserer Wohnung einmal wieder reinigen, Zerbrochenes reparieren oder uns davon trennen, so kann es auch zur Vorbereitungszeit im Advent gehören, die eingestaubten Stellen in unserem Leben anzugehen. Der kommende Heiland mag einiges Zerbrochenes auch reparieren, wenn wir es ihm vorhalten. Und von manchem sollten wir uns auch trennen.

Der Rat der GEKE hat bei seiner letzten Sitzung in Bratislava ein Statement herausgegeben, dass sich in die Tradition des Konzils von Nizäa von 325 stellt und seine Bedeutung für heute betont.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit!

Ihr Mario Fischer

Generalsekretär der GEKE

 
Aus dem Rat
Die GEKE erinnert an das 1700-jährige Jubiläum des Konzils von Nizäa

Der Rat der GEKE hebt die bleibende Bedeutung des trinitarischen Bekenntnisses von Nizäa hervor, reflektiert selbstkritisch das Verhältnis zwischen Kirche und politischer Macht und ruft zu neuen Anstrengungen für ein gemeinsames Osterdatum auf. Der Text ist in folgenden Sprachen verfügbar: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Estnisch, Tschechisch, Slowakisch, Ungarisch und Rumänisch.

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Die zweite GEKE-Ratssitzung der laufenden Periode fand vom 20.-22. November in Bratislava statt.

Rund 30 Vertreter:innen aus 13 Ländern kamen zusammen, begleitet von gemeinsamen Gottesdiensten in verschiedenen Sprachen. Die Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei und die Reformierte Christliche Kirche in der Slowakei haben als gastgebende Kirchen die Ratssitzung mit vorbereitet, wofür wir uns sehr herzlich bedanken!

Inhaltlich prägten ernste Themen die Sitzung: die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, finanzielle Herausforderungen der GEKE und Fragen der kirchlichen Zukunft („Theologie des Wandels“, Pfarrberuf, Rolle von Frauen im Amt). Der Rat diskutierte außerdem Fortschritte in ökumenischen Dialogen sowie Fragen von Migration und Interkulturalität in europäischen Kirchen.

Berichtet wurde über umfangreiche Hilfsprojekte des Gustav-Adolf-Werks, insbesondere für sogenannte „Eurowaisen“. Zudem wurde eine Stellungnahme zum 1700-Jahr-Jubiläum des Konzils von Nizäa vorbereitet. Die nächste Vollversammlung findet 2031 statt. Für Generalsekretär Mario Fischer war es die letzte Ratssitzung; seine Nachfolgerin wird Susanne Schenk.

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Fachbeirat Ethik erarbeitet Orientierungshilfe

Der Fachbeirat Ethik kam in Wien zu einer Sitzung zusammen. Im Auftrag des Rates wird er eine Orientierungshilfe mit dem Arbeitstitel „Gemeinsam Kirche sein in Zeiten der Unsicherheit“ erarbeiten. Darin werden gegenwärtige Situationen der Unsicherheit, wie die Klimakrise, Kriegsgefahr und Verteidigungsbereitschaft sowie der Frage, welchen Bildern und Medien wir trauen können, behandelt. Es soll gefragt werden, welche Folgen dies auf die Psyche und die Verteilungsgerechtigkeit in der Gesellschaft hat und welche Rolle die Kirchen in diesem Zusammenhang spielen können. Es wird erwartet, dass die Orientierungshilfe in der ersten Hälfte des Jahres 2027 erscheint.

Aus den Mitgliedskirchen
Erstmals evangelische Bischöfin in Österreich

Am 8. November 2025 wurde Dr. Cornelia Richter in das Amt der Bischöfin der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich eingeführt. Die Theologie-Professorin der Universität Bonn ist die erste Frau in diesem Amt. Ihr Vorgänger, Michael Chalupka wurde im gleichen Gottesdienst feierlich verabschiedet. Der öffentlich-rechtliche Sender ORF übertrug den Gottesdienst im Fernsehen. Foto: B. Fromman 

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Aus den Regionalgruppen
75 Jahre CEPPLE

Am 24. November 2025 wurde in Straßburg das 75. Jubiläum der CEPPLE, einer Regionalgruppe der GEKE gefeiert. Neben einem feierlichen Gottesdienst wurden Aspekte des Themas „Kirche und Demokratie“ diskutiert.

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Veranstaltungen
Porvoo-Gemeinschaft beging 1700 Jahre Nizäa

Vom 7.–9. Oktober 2025 kam die Porvoo-Gemeinschaft in Cardiff zu ihrer turnusmäßigen theologischen Konferenz anlässlich des 1700-jährigen Jubiläums des Konzils von Nizäa zusammen und reflektierte über das Nizänum als Grundlage für die christliche Einheit. Die Konferenzsitzungen können auf dem YouTube-Kanal der Church in Wales angesehen werden. 

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Nicäa als Impuls für die Ökumene

Das Ökumenische Reden und Handeln hat 2025 durch das Gedenken an das Konzil von Nicäa an Dynamik gewonnen. Das betrifft auch die europäische Zusammenarbeit von evangelischen und orthodoxen Kirchen. Ein Baustein dieser Entwicklung war die in Hermannstadt/Rumänien abgehaltene Konferenz „Von lokaler zur universaler Synodalität“ (14.-15. November), organisiert von ZETO und der Fakultät für Orthodoxe Theologie „Andrei Saguna“. Einen protestantischen Blick auf das Thema richtete Generalsekretär Mario Fischer, der „Von der Synodalität zur Konziliarität – eine protestantische Perspektive auf das gemeinsame Unterwegssein über Kirchengrenzen hinweg“ thematisierte.     

Einen Bericht dazu brachte das rumänische Fernsehen.

Video
 
GEKE-Konsultation zu „Amt, Ordination, Episkopé"

In Zusammenarbeit mit der Kirche von Norwegen bereitet sich die GEKE auf die theologisch wichtige Konsultation zu „Amt, Ordination, Episkopé“ in Oslo, 23.-25. April 2026 vor. 35 reformierte, lutherische, waldensische und methodistische Theologen und Theologinnen aus ganz Europa sind für dieses Gespräch angemeldet. In welche Richtung die Gespräche gehen werden, zeigt der Arbeitstitel der Konsultation: „Das Amtsverständnis in der GEKE neu durchdacht: Antwort auf die Vielfalt aufgrund des Dokumentes „Amt, Ordination und Episkopé“ (LT13).

Wir bitten um Entschuldigung für das in unserer Oktober-Ausgabe falsch angegebenen Datum für die Konsultation.   

Aus der Geschäftsstelle
Unsere neue Website: Frischer Look für die GEKE

Wir freuen uns, Ihnen in Kürze unsere neu gestaltete Website präsentieren zu dürfen. Ziel der Überarbeitung war es, ein ansprechenderes und klarer strukturiertes Online-Erlebnis zu schaffen, das sofort erkennen lässt, wer wir sind und was uns bewegt.

Durch verständlichere Texte und viele Fotos möchten wir künftig noch besser vermitteln, welchen Mehrwert wir sowohl für unsere Mitgliedskirchen als auch für interessierte Besucher:innen bieten. Ein wichtiges Element ist der Bookshop und der Downloadbereich, deren Filterfunktionen die Suche nach GEKE-Dokumenten erleichtern sollen.

Das Design integriert auch Elemente der Kirchenkunst, konkret von Kirchenglasfenstern. Die Fertigstellung einiger letzter Details erfolgt derzeit noch, wir befinden uns aber in der Finalisierungsphase.

Videospot
Kirchengemeinschaft hilft Glauben zu verstehen

In der Kirchengemeinschaft können sich Kirchen, die gegenwärtig in Europa kleiner werden, gegenseitig beraten und helfen. Wie sich das Engagement für die Demokratie auch von Inhalten des Glaubens ableiten lässt und welche Rolle im Horizont des Glaubens der Dreiklang aus Vertrauen, Erkennen und Bekennen spielt, beschreibt Georg Plasger neben vielen anderen Punkten in diesem Video. Der Professor für Systematische Theologie an der Universität Siegen ist seit 2024 im Präsidium der GEKE und setzt sich für die Bewahrung des großen Reichtums protestantischer Traditionen in ganz Europa ein. Er selbst bringt dabei in besonderer Weise die reformierte Tradition ein.

Video

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